Segeln Nr. 4 – Veröffentlichung im April 2023 im Magazin „Sailing“ – Wie man eine Segelyacht elektrifiziert
Blogtext: Remco Putker
Sailing-Artikeltext: Joris Westerveld
Fotos: Eric van den Bandt
Vor einigen Monaten wurden wir angefragt, ob wir Interesse hätten, einen Artikel über die Elektrifizierung einer Segelyacht im Magazin Zeilen zu veröffentlichen. Wir zögerten nicht und fragten natürlich an.
Elektrisches Segeln auf dem Haringvliet
Freitag, der 10. Februar, war es soweit. Es war kalt, richtig kalt, und unser gesamtes Boot, samt Steg, war mit einer Eisschicht bedeckt. Aber es war auch ein wunderschöner, klarer Morgen mit leichtem Nebel, aufgehender Sonne und einer sanften Brise. Ganz allein auf dem Wasser – besser hätte es nicht sein können.
Wir legten so leise ab, dass der Kameramann, der in unserem Beiboot im Nachbarliegeplatz sein Equipment aufbaute, uns gar nicht bemerkte und sich plötzlich fragte, wo wir und der Katamaran geblieben waren. Er kam uns schnell nach, und seine ersten Worte waren: „Ich kaufe mir nie wieder einen Verbrennungsmotor; das ist ja der Wahnsinn!“, während er unaufhörlich von unserem ePropulsion Spirit 1.0 Plus -Motor schwärmte. Genau das bewirkt Elektrobootfahren, und genau das wünschen wir uns für alle.
In Haringliet angekommen, waren wir das einzige Boot auf dem Wasser, und bei einer leichten Brise segelten wir mehrmals zum Kameraboot und zurück. Zuerst mit Motor, dann unter Segeln – schließlich sind wir elektrische Segler, nicht umgekehrt.
im Hafen
Zurück in der Box haben wir uns zuerst eine schöne, heiße Tasse Kaffee gemacht und anschließend die technischen Installationen im Boot vorgeführt und dokumentiert.
Nach dieser kurzen Pause ging es mit dem Beiboot wieder auf Probefahrt mit dem ePropulsion 1.0 Plus und dem Temo 450.Beide sind sehr unterschiedlich und für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche konzipiert. Beide kamen sehr gut an. Alles in allem ein wunderbarer, ereignisreicher Tag, der zu einem tollen Artikel geführt hat. Vielen Dank an Maandblad Zeilen, Ben Rutte, Joris Westerveld und Eric van den Brandt.
























